• Impact Revolution

    006 Circular Economy

    Lass uns von „Make Take Waste“ der jetzigen linearen Wirtschaft zu einem neuen kreislaufförmigen System wechseln, wie es die Natur vormacht. Denn unser momentaner Umgang mit Ressourcen ist ineffizient, teuer und umweltschädlich, und ist verlinkt mit der immer schneller werdenden Jagd nach Konsum, Kaufen, und neu Kaufen. Das ist auf lange Sicht problematisch, doch es geht besser!

    In dieser Folge erfährst du, welche neuen Möglichkeiten die Circular Economy bietet: Von Product as a Service, über Sharing-Konzepte, Upcycling und Mieten statt kaufen bis hin zu erneuerbaren Energien ist alles vertreten, was das nachhaltige Herz höher schlagen lässt.

    Ich zeige dir Beispiele von Unternehmen, die jetzt schon Teil der Circular Economy Bewegung sind, und vorleben, wie es besser geht. 

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    005 Nicolas Leschke: Landwirtschaftsrevolution durch urbane Aguaponic

    In der heutigen Folge erfährst du, wie die Landwirtschaft und deine Auswahl an Lebensmitteln im Supermarkt mit dem Ressourcenverbrauch und der Umwelt zusammenhängt: Ein Drittel des gesamten C02-Ausstoßes und 70% des verbrauchten Wassers lassen sich nämlich auf die Landwirtschaft zurückführen – im Endeffekt hat die Auswahl an Lebensmitteln, die wir als Konsumenten treffen, also doch einen unglaublichen Effekt auf unseren Planeten.
    In der Folge spreche ich alternative Formen der Lebensmittelproduktion an, und habe hierzu im zweiten Teil einen Experten eingeladen: 

    Nicolas Leschke ist Gründer und CEO von ECF Farmsystems, einer Firma, die durch Aguaponic Technologie und lokale Produktion deutlich nachhaltigere Produkte auf die Ladentheke bringt: Denn er baut ökologische Farmen mitten in Städten, und ermöglicht so Gemüseanbau auf Supermarktdächern oder Fischfarmen auf ungenutzten Flächen.

    Ich habe Nicolas auf der Berliner ECF Farm in der Malzfabrik besucht, und war beeindruckt von einem System, was höchst technisch, aber auch maximal effizient ist. Hierzu nutzen sie die Technik der Aquaponic, ein super Beispiel der Circular Economy: Aquaponic ist ein Kreislaufsystem, welches ein Fischbecken mit einem Gewächshaus verbindet. So kann Wasser doppelt genutzt werden, und während Fischkacke zu Pflanzendünger wird, filtern die Pflanzen für die Tiere schädliche Stoffe.

    Aguaponic hat viele Vorteile, denn es ist extrem ressourcenschonend. Allein der Fakt, dass alles lokal angebaut wird, spart viele Treibhausgase an Emissionen und Energie für Kühlung unterwegs. Nur in Berlin spart die ECF Farm durch ihre kurzen Transportwege und somit geringere Verpackung um die 6 Tonnen Plastik jährlich. Und noch dazu bleiben Produkte länger haltbar, sind frischer und schmecken besser. Man merkt’s mal wieder: Lokal und regional macht Sinn und hat einen großen Impact!

    Nicolas erzählt uns von den Hürden der Startup-Zeit, und zeigt, wie sinnvoll, erfolgsbringend und zeitgemäß Nachhaltigkeit im Unternehmertun ist. Seine Vision für die Zukunft? Urbanen und lokalen Anbau ausweiten, zum Beispiel in Form von selbst-produzierenden Supermärkten mit Gewächshaus-Farmen auf dem Dach. 

    Nicolas‘ Tipps für eure eigene Impact Revolution:

    • Sinnvoll, lokal und saisonal einkaufen
    • Weniger wegschmeißen
    • Als Gründer Nachhaltigkeit in den Kern des Business Models integrieren

    Link zur Folge

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    004 Van Bo Le Mentzel: Kreatives Umdenken, Design für alle & Gemeinschafts-Architektur

    Architektur & Design gepaart mit Nachhaltigkeit & Impact: Van Bo Le Mentzel ist ein Experte auf diesem Gebiet, denn er verändert Projekt für Projekt sein Umfeld. In dieser Folge reden wir über gemixte Themen wie Crowd-Produktion, Tiny Houses, Open Source Architektur und demokratisches Geld. Van Bo ist ein Mensch, der den Status Quo nie einfach so annimmt, sondern immer wieder Umdenkt und neue Wege vorgeht. Und das ist ziemlich inspirierend.

    Da Van Bo an so vielen spannenden Baustellen gleichzeitig werkelt, nimmt dich diese Folge mit durch verschiedenste seiner Projekte: Wir erfahren von seinen Hartz-IV-Möbeln, dem 24-Euro-Sessel und dem Berliner Hocker, die du beide in kurzer Zeit und mit wenig Geld zuhause nachbauen kannst.

    Außerdem erzählt Van Bo, wie er 499 Fremde gefunden hat, um gemeinsam die fair-trade Sneaker Kharma Chakhs zu produzieren – er nennt es Crowduction. Eine andere seiner Worschöpfungen ist Prosumieren, also positiv und gemeinsam zu konstruieren, produzieren und konsumieren. Und damit passt er super zu Impact Revolution.

    Aber das ist noch nicht alles: Auch hat Van Bo in Berlin die Tiny Houses University am Bauhaus Campus gegründet, ein Integrationsprojekt, bei dem es um kleine Häuser geht, denn diese sparen Ressourcen, Geld und Energieverbrauch.

    Es geht auch um ein Konzept, was laut Van Bo Knutschen, Wohnen und Menschenwürde vereint: Schönheit, denn es ist Schönheit und nicht Effizienz, die „uns am Leben hält“.

    Das neuste Projekt, was Van Bo mit uns teilt, ist Cafe Grundeinkommen: Ein Experiment mit der eigens kreierten Währung Circles, die an alternative Geldkonzepte geknüpft ist, und die Gesellschaft nachhaltiger strukturieren könnte als der jetzige Kapitalismus. Er erklärt auch, was Gelb für ihn mit Glauben zu tun hat.

    Van Bo’s drei Impact Tipps für dich: 

    • Schätze deine Lieblingsmenschen und sag ihnen das auch
    • Schmeiß eine „Systembombe“: Mache etwas total überraschendes
    • Achte auf deine Ernährung und deinen Körper

    Die Links zur Folge:

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    003 Mikroplastik im Badezimmer

    Microplastik sind kleine Plastikteilchen (Sesamgroß und kleiner), die sich in überraschend vielen Hygiene- und Schönheitsprodukten tummeln. Das sind Produkte wie Peelings, Zahnpasta, Makeup, Deo, Schampoo, Lippenstift, Sonnencreme, Insektenspray, Hautcreme, usw. – also fast alles Dinge, die wir tagtäglich ohne drüber nachzudenken benutzen.

    Der Plastikanteil in diesen Produkten kann unglaublich hoch sein und laut UN-Studien bis zu 90% des Produktes ausmachen. Dies führt zu einer dramatischen Verschmutzung unserer Weltmeere, denn wie jede Art Plastik zersetzt sich Mikroplastik extremst langsam bzw. nur unter in der Natur nicht vorkommenden Temperaturen. Anders als gängige große Plastikteile können Mikroplastik-Teilchen weder recycelt noch gefiltert werden, und gelangen so von deinem Badezimmer ziemlich schnell in den Ozeanen. Die Folgen hiervon treffen das Öksystem der Meere, Meerestiere, und letztendlich über Trinkwasserverschmutzung und Nahrungsaufnahme durch Fisch und Meeresfrüchte uns Menschen selbst.

    Wieder rausfiltern aus dem Meer geht nicht, also lautet: Vermeiden und verweigern!

    Aber wie kannst du Mikroplastik besser erkennen? Die Liste für Produkte ist lang, aber auf dem Foto auf der Website findest du schon einmal ein paar der wichtigsten Inhaltsstoffe. 

    Außerdem kannst du mit Apps wie Beat the Microbeat und CodeCheck im Supermarkt deine Produkte ganz einfach per Barcode scannen und sofort erkennen, ob sie Plastik enthalten.

    Hier noch meine Tipps in Kurzform:

    • Check deine eigenen Produkte
    • Verweigere Produkte mit Plastik-Inhaltsstoffe und sende so ein wichtiges Symbol an Firmen
    • Refuse, Reuse, recycle: Entsorge auch andere Plastik-Artikel richtig

    Und für noch Motiviertere:

    • Plastikmüll in der Natur mitnehmen und entsorgen
    • Online-Petitionen unterschreiben und aktiv werden

    Viel Erfolg bei deiner Mikroplastik Impact Revolution 🙂

    Deine Clara

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    002 Raphael Fellmer: Geldlose Weltreise & gerettete Lebensmittel

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    Im ersten
    Interview rede ich mit
    Raphael Fellmer über seine geldlose
    Reise von Holland nach Mexiko
    , die mit einer Hochzeitseinladung anfing, und
    neben vielen Abenteuern und „Faith in Humanity“ zu seinem 5-Jährigen
    Geldstreik führte.

    Zurück in Berlin
    ist Rapahel tief eingestiegen in die
    Foodsharing-Bewegung, und hat alles
    von Dumpster-Diving bis hin zum organisierten Lebensmittel-Retten mitgemacht.
    Raphael erklärt uns einiges über die Umweltprobleme, von Lebensmitteln, denn heute
    werden rund 1/3 der Lebensmittel einfach weggeschmissen
    . Das sind allein in
    Deutschland pro Minute ein LKW voller Lebensmittel, die alle für viel Geld,
    Wasser, Energie und weitere Ressourcen produziert wurden, und so zu einem der treibenden
    Faktoren des Klimawandels
    wird. Woran das liegt, und was man dagegen machen
    kann, erfahrt ihr im Podcast.

    Außerdem ist
    Raphael einer der drei Gründer von
    SirPlus, mit dem er gerettete
    Lebensmittel zurück in den Kreislauf
    bringen will und sie zu vergünstigten
    Preisen für jedermann anbietet. Hierzu gibt’s ab September 2017 einen Food
    Outlet
    Laden, sowie einen Lieferservice in Berlin und Deutschland.
    Unterstützt Raphael jetzt
    hier bei der Crowdfunding-Kampagne!

    Raphael’s drei
    Tipps:

    1. Reduziere die Tierprodukte auf deinem Speiseplan
    2. Unternehme coole Reisen in der Umgebung und nicht immer am Ende der
      Welt
    3. Glaube an deine Träume, gib nicht auf, und suche nach
      Gleichgesinnten

    Wenn ihr noch
    mehr wissen wollt, schaut euch diese Links an:

    • Raphael Fellmer: www.raphaelfellmer.de
    • Foodsharing: www.foodsharing.de
    • SirPlus: www.sirplus.de
    • Crowdfunding: www.startnext.com/sirplus
    • Raphael’s Buch „Glücklich ohne Geld“ zum kostenlos lesen
      oder bestellen www.raphaelfellmer.de/buch-gluecklich-ohne-geld/
    • Raphael’s Inspirationsquelle: Cowspiracy www.cowspiracy.com/

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