• Impact Revolution

    009 Robert Gladitz: Deine Vision, Arbeit mit Mehrwert und eigenes Business

    Robert Gladitz ist Online-Unternehmer, Podcaster, Youtuber und Instagrammer, Coworking-Space-Founder, Speaker und Event-Organisator. Seine Mission? Bis 2021 eine Million Menschen auf dem Weg zu einem selbstbestimmten Leben unterstützen.

    Rob achtet in allem was er tut darauf, echten Mehrwert zu schaffen und anderen zu helfen. In dieser Podcast-Episode wird er dir dabei helfen, deine eigene Situation zu überdenken, dir bewusst zu werden worein du momentan deinen Zeit und Energie steckst und was du damit in der Welt für einen Impact hast. Denn nur dann kannst du erkennen, ob das, was du täglich in deiner Arbeit, im Studium etc. tust, auch mit deiner wahren Leidenschaft übereinstimmt.

    Außerdem erfährst du, wie du deine Vision findest, verfolgst und das ganze nach außen trägst. Denn darin ist Rob wirklich einzigartig gut, er ist ein Meister des Content produzieren auf allen Disziplinen, und kennt sich aus von Podcast über Instagram, Facebook, Bloggen und YouTube.

    Wir reden über erste Schritte, Tests, Mut und Angst, über Entscheidungsfindung, das Losgehen und Persönlichkeitsentwicklung. Und du erfährst, wie Rob mich selbst dazu inspiriert und ermutigt hat, Impact Revolution zu starten, und wie ich nur 2,5 Monate später nun schon neun Podcast-Episoden publiziert habe – ich kann es selbst kaum glauben.

    Auch wenn die heutige Folge etwas länger als gewöhnlich ist, lohnt es sich, dabei zu bleiben, denn sowohl Rob als auch ich brennen für die Themen, und sind unglaublich glücklich, unsere Leidenschaften mit vielen Menschen teilen zu dürfen. Und wenn du selbst nach Mut und Inspiration suchst, dein eigenes Ding zu machen, dich nach Veränderung in deinem Leben sehnst, oder gerne etwas bewegen willst, dann wirst du in diesem Interview auf jeden Fall fündig – wie immer viel Spaß beim zuhören!

    Für mehr Links, Kontakt und Inspiration:

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    008 Mode, Menschen, Umwelt

    “There is no beauty in the finest cloth if it makes hunger and unhappiness” – Ghandi.
    Mode, die wunderschöne, bunte, farbige Haut, kann viel über Menschen und ihre Persönlichkeit verraten, und ist eine Form des Ausdrucks nach außen. Doch was man Kleidung nicht ansehen kann, ist die persönliche Geschichte, die jedes einzelne Kleidungsstück mit sich bringt: Arbeitsbedingungen, Bezahlung, Angst und Ausnutzung; Umweltverschmutzung, Abfall und Giftstoffe sind oft Teil der Vergangenheit unseres neuen Lieblingsteils, egal ob von Billigmarken oder Luxusanbietern hergestellt. Wie ist es möglich, dass ein so unachtsamer Umgang mit Mensch und Natur zu Stande gekommen ist, wer ist betroffen, und was brauchen wir gesellschaftlich, um die Modeindustrie zu revolutionieren?
    In Folge 008 bekommst du Klarheit über die uns oft versteckten Prozesse der Modebranche, und bekommst gleichzeitig Tipps, wie du zu einem besseren Verbraucher werden kannst, und deinen persönlichen Fußabdruck nachhaltiger und fairer werden lässt.

    Links zur Folge:

    • Fashion Revolution: http://fashionrevolution.org/
    • Fashion Revolution Guide: How to get involved
    • The True Cost (Dokumentarfilm): https://truecostmovie.com/
    • War on Want: http://www.waronwant.org/
    • Better Work: https://betterwork.org/dev/
    • Modern Slavery: https://www.globalslaveryindex.org/
    • Clean Clothes Campaign: https://cleanclothes.org/

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    007 Linda Preil: Einhörner, Kondome und faire Kautschukplantagen

    Juhu, endlich eine Frau im Podcast Interview! Ich habe mir Linda Preil geschnappt und mit ihr über Kautschukproduktion, fairen Sex und Fabelwesen gequatscht – oder so ähnlich. Denn Linda ist „Fairstainability Horn“ bei Einhorn, die mit viel Humor, Liebe, Spaß und Nachhaltigkeit vegane & faire Kondome herstellen.

    Linda nimmt uns mit in die Gründerzeit, denn die ursprüngliche Vision von Einhorn war, Kondome weniger peinlich, schöner und cooler zu machen. Deswegen auch das Chipstüten-Design und die ganzen frechen Sprüche.

    Auf ihrer „Fairstainability“-Mission (fair & nachhaltig) war Linda unter anderem zwei Monate in Malaysia und hat dort viel über Kautschukplantagen, faire Arbeitsbedingungen und Monokultur gelernt und ein wunderschönes Land kennengelernt. Sie erzählt von der Zeit am anderen Ende der Welt, und wie sie nun versucht, Einhorn jeden Tag noch ein bisschen besser und nachhaltiger zu machen. Wie das so funktioniert in einem Berliner Startup, das erzählt sie auch,

    Man merkt Linda die coolen Vibes von Einhorn absolut an, denn wer schonmal etwas von den Einhorn Jungs & Mädels gehört hat weiß: die haben echt was hinter den Ohren, kein einziges Blatt vorm Mund und jede Menge Humor. Drum hat mir persönlich dieses Interview ganz besonders Spaß gemacht, und ich freu mich, es jetzt mit dir zu teilen!

    Linda’s Bewusstsein Tipps:

    • Werde dir bewusst, woher die Dinge herkommen, die du so konsumierst
    • Denke nach über Alternativen, die du vielleicht hast
    • Und überleg einmal, ob du die Dinge wirklich brauchst
    • Austausch mit Freunden über coole & wichtige Themen

    Mehr über Einhorn:

    http://einhorn.my/

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    006 Circular Economy

    Lass uns von „Make Take Waste“ der jetzigen linearen Wirtschaft zu einem neuen kreislaufförmigen System wechseln, wie es die Natur vormacht. Denn unser momentaner Umgang mit Ressourcen ist ineffizient, teuer und umweltschädlich, und ist verlinkt mit der immer schneller werdenden Jagd nach Konsum, Kaufen, und neu Kaufen. Das ist auf lange Sicht problematisch, doch es geht besser!

    In dieser Folge erfährst du, welche neuen Möglichkeiten die Circular Economy bietet: Von Product as a Service, über Sharing-Konzepte, Upcycling und Mieten statt kaufen bis hin zu erneuerbaren Energien ist alles vertreten, was das nachhaltige Herz höher schlagen lässt.

    Ich zeige dir Beispiele von Unternehmen, die jetzt schon Teil der Circular Economy Bewegung sind, und vorleben, wie es besser geht. 

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    005 Nicolas Leschke: Landwirtschaftsrevolution durch urbane Aguaponic

    In der heutigen Folge erfährst du, wie die Landwirtschaft und deine Auswahl an Lebensmitteln im Supermarkt mit dem Ressourcenverbrauch und der Umwelt zusammenhängt: Ein Drittel des gesamten C02-Ausstoßes und 70% des verbrauchten Wassers lassen sich nämlich auf die Landwirtschaft zurückführen – im Endeffekt hat die Auswahl an Lebensmitteln, die wir als Konsumenten treffen, also doch einen unglaublichen Effekt auf unseren Planeten.
    In der Folge spreche ich alternative Formen der Lebensmittelproduktion an, und habe hierzu im zweiten Teil einen Experten eingeladen: 

    Nicolas Leschke ist Gründer und CEO von ECF Farmsystems, einer Firma, die durch Aguaponic Technologie und lokale Produktion deutlich nachhaltigere Produkte auf die Ladentheke bringt: Denn er baut ökologische Farmen mitten in Städten, und ermöglicht so Gemüseanbau auf Supermarktdächern oder Fischfarmen auf ungenutzten Flächen.

    Ich habe Nicolas auf der Berliner ECF Farm in der Malzfabrik besucht, und war beeindruckt von einem System, was höchst technisch, aber auch maximal effizient ist. Hierzu nutzen sie die Technik der Aquaponic, ein super Beispiel der Circular Economy: Aquaponic ist ein Kreislaufsystem, welches ein Fischbecken mit einem Gewächshaus verbindet. So kann Wasser doppelt genutzt werden, und während Fischkacke zu Pflanzendünger wird, filtern die Pflanzen für die Tiere schädliche Stoffe.

    Aguaponic hat viele Vorteile, denn es ist extrem ressourcenschonend. Allein der Fakt, dass alles lokal angebaut wird, spart viele Treibhausgase an Emissionen und Energie für Kühlung unterwegs. Nur in Berlin spart die ECF Farm durch ihre kurzen Transportwege und somit geringere Verpackung um die 6 Tonnen Plastik jährlich. Und noch dazu bleiben Produkte länger haltbar, sind frischer und schmecken besser. Man merkt’s mal wieder: Lokal und regional macht Sinn und hat einen großen Impact!

    Nicolas erzählt uns von den Hürden der Startup-Zeit, und zeigt, wie sinnvoll, erfolgsbringend und zeitgemäß Nachhaltigkeit im Unternehmertun ist. Seine Vision für die Zukunft? Urbanen und lokalen Anbau ausweiten, zum Beispiel in Form von selbst-produzierenden Supermärkten mit Gewächshaus-Farmen auf dem Dach. 

    Nicolas‘ Tipps für eure eigene Impact Revolution:

    • Sinnvoll, lokal und saisonal einkaufen
    • Weniger wegschmeißen
    • Als Gründer Nachhaltigkeit in den Kern des Business Models integrieren

    Link zur Folge

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