• Impact Revolution Podcast

    014 Katharina Jung: Entwicklungshilfe, Volunteering & gemeinsame Projekte

    Katharina Jung ist eine engagierte junge Expertin auf dem Gebiet Entwicklungshilfe, Volunteering und globaler Zusammenarbeit. Sie hat früh angefangen, als Freiwillige in verschiedensten Projekten auf der ganzen Welt mitzumachen, und dann für sich erkannt: Entwicklungsarbeit in dem Sinne ist nicht das ihre. Wieso sollten wir aus dem globalen Norden immer die Helferperspektive haben, und in einer Hierarchie südliche Länder nach unserem eigenen Standard „entwickeln“? 

    Aus diesem Gedanken heraus entstand Global Match, eine Organisation die weltweit Menschen aus Nord und Süd ein zu eins verbindet, damit sie gemeinsam arbeiten, lernen, erschaffen, verkaufen oder forschen können.  Jeder kann sich bewerben, und wird dann mit einem Partner mit ähnlichen Interessen „gematcht“.

    Wir sprechen über die Sustainable Development Goals (SDGs) der Vereinigten Nationen, über Projektarbeiten in Entwicklungsländer, über Neokolonialismus, Startups und Volunteering. Hierbei beantwortet Katharina Fragen wie „wie spende ich richtig?“, „worauf sollte ich als Volunteer achten?“ und „wie lässt sich Neokolonialismus vermeiden?“. Sie erklärt, wie wir wirklich etwas verändern und nachhaltig einen positiven Unterschied machen können.

    Links:

    Global Match: www.globalmatch.me

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    013: Florian Pachaly: Coffee to go als Pfandsystem

    Das Prinzip Coffee-to-go stellt weltweit ein echtes Problem für die Umwelt dar, denn die Abfallproduktion durch Einwegbecher ist enorm. Allein in Deutschland werden stündlich um die 320.000 Becher verbraucht, das macht im Jahr nahezu 3 Milliarden Einwegbecher. Diese Becher verbrauchen einiges an Ressourcen, ca. 111.000 T Co2, 43.000 Bäume und 1,5 Milliarden l Wasser gehen im Schnitt für den deutschen Verbrauch an Kaffeebechern drauf. Und noch dazu macht die  Kunststoffbeschichtung im Pappbecher sind diese sogut wie unmöglich zu recyceln.

    Florian Pachaly, Mitgründer und Geschäftsführer von Recup wollte dem nicht länger zusehen, und zeigt nun, dass es auch anders geht: Er hat mit Recup ein deutschlandweites Pfandsystem für to-go-Becher ins Leben gerufen. Bei allen teilnehmenden Cafes kann man nun für 1€ Pfand einen wiederverwendbaren mintgrünen Becher mitnehmen, und bei einem beliebigen Partner wieder abgeben. Dort wird er gespült, neu gefüllt und das Spiel wiederholt sich.

    Recup ist endlich mal eine sinnvolle Lösung, mit der Coffee-to-go wieder Spaß macht, und die euch ziemlich einfach dabei helfen kann, Müll einzusparen. Die ganze Geschichte und noch mehr Insider Infos findet ihr in diesem bestgelaunten Interview.

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    012 Annika Heintz: Wie Online Petitionen die Welt verändern

    Annika Heintz ist Campaignerin bei Change.org, der weltgrößten Plattform für Online Petitionen. Sie erzählt von Einzelpersonen, die mit Online Petitionen die Politik verändern, und gibt die besten Tipps, um eigene Kampagnen zu starten.

    Annika Heintz ist Campaignerin bei Change.org, der weltgrößten Plattform für Online Petitionen. Sie hilft ganz normalen Menschen, sich für einen bestimmten Zweck zu engagieren, über das Internet Stimmen zu sammeln und richtig etwas in der Welt zu verändern.

    Annika teilt im Podcast zum Beispiel die Geschichte von Marianne Grimmstein, einer 70-jährigen Flötenlehrerin, die im Kampf gegen CETA fast 300.000 Stimmen gesammelt hat, die Regierung vors Gericht gebracht hat, Recht bekam und so einiges am Abkommen geändert hat.

    Marianne zeigt, dass wirklich jeder Mensch für seine Leidenschaften losgehen sollte, und etwas verändern kann. Wenn dich also etwas ärgert, und du das Gefühl hast, hier müsste etwas anders laufen – egal ob Politik, Unternehmen, Musik oder was auch immer – dann starte eine Petition! Annika gibt im Podcast die besten Tipps für erfolgreiche Petitionen und erklärt, wie sie Menschen tagtäglich dabei unterstützt, gute Kampagnen zu entwerfen, mehr Reichweite zu bekommen, super Pressearbeit zu leisten, aber auch Prozesse wie die Anklage vor  Gericht von Marianne, erfolgreich zu überstehen.

     

    Links zur Folge:

    • www.change.org
    • Marianne’s Klage: https://www.change.org/p/b%C3%BCrgerklage-gegen-ceta

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    011 Plastik: Herkunft, Folgen und Vermeidung

    Plastik – ein buntes, billiges Material, was wir uns kaum aus unserem Alltag wegdenken können. Wahrscheinlich hast du selbst gerade unzählige dinge aus Plastik um dich herum, sei es dein Handy, deine Fahrradreifen, deine Shampoo falsche, dein Fleecepulli oder dein Kugelschreiber. Plastik ist überall. Es ist super praktisch, leicht, sieht attraktiv aus und ist unglaublich haltbar – es ist gemacht um zu bleiben und ist so ziemlich das Gegenteil von kompostierbar, denn die Natur kann das meiste Plastik nicht zersetzen. Jedes Jahr enden über 8 Millionen Tonnen Plastik in den Weltmeeren, Tendenz steigend, und über 50% des Plastiks was die Menschheit produziert, wird nur ein einziges mal verwendet, und das ist problematisch.

     Plastik müllt unseren Planeten voll, verseucht die Weltmeere und ist schädlich für Mensch, Tier und Natur. Doch wie wird Plastik eigentlich hergestellt, wie beeinflusst es die Umwelt, die Weltmeere und die Tierbevölkerung wirklich, und was für gesundheitliche Bedenken entstehen durch die Verwendung von Plastik für den Menschen? Wie gut funktioniert recycling, und was gibt es sonst für Lösungsansätze? Ich gehe diesen Fragen auf den Grund, und gebe dir noch dazu so einiges an Tipps, wie du Plastik in deinem Alltag vermeiden kannst – und zum Abschluss kündige ich noch ein Selbstexperiment an, auf das ich unglaublich gespannt bin.

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    010 Lars Zimmermann: Open Source Circular Economy

    Lars Zimmermann ist Künstler und Economist, der leidenschaftlich die Circular Economy mit Open Source Methoden voranbringt. Als Mitgründer der Open Source Circular Economy (OSCE) Days vernetzt er weltweit Menschen um in globaler und freier Zusammenarbeit die Kreislaufwirtschaft Realität werden zu lassen. 
    Open Source, also das öffentliche Teilen von Bauplänen, Prozessen, Kommunikationsabläufen etc., ist laut Lars die beste Methode, um die Kreislaufwirtschaft möglichst schnell und effizient weltweit umzusetzen: Denn wenn wir Arbeitsabläufe, Produktkomposition, Recyclingmethoden oder Fachwissen teilen, entsteht rapider Fortschritt, von dem alle profitieren. Im Software-Bereich bei Apple, Google, Facebook und co. hat die Open Source Technologie dies schon beweisen können, und nun zeigt Lars im Interview wie dies für andere online und offline Produkte im Circular Economy Bereich gehen kann. 
    Hierzu hat Lars ein Business Model entwickelt, mit dem bestehende und entstehende Businesspläne überdacht, und an die Open Source Methodik angepasst werden. Wie genau das gehen kann, seht ihr im sechs-stufigen Modell, welches Lars im Podcast erklärt. Vielleicht kannst auch du dein Business anderen öffnen, und so noch mehr in der Welt bewirken? 

    Links zur Folge: 
    – Lars’ Website: http://bloglz.de/
    – Open Source Circular Economy Days: https://oscedays.org/
    – Facebook: Lars Zimmermann
    – Twitter: bricktick 

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